Hochfeste Verbindungselemente verwenden ein integriertes Fertigungsverfahren: Abschrecken und Anlassen als Grundbehandlung sowie Nitrierung zur Oberflächenverfestigung. Die Niedertemperaturnitrierung bildet auf den Gewindoberflächen eine dichte weiße Nitrierschicht mit minimaler Wärmebehandlungsverformung und sichert so die Maßgenauigkeit der Gewinde vollständig ab.
Die metallografische Prüfung stellt eine zentrale Maßnahme zur Qualitätskontrolle über den gesamten Produktionsablauf von Verbindungselementen dar. Sie ermöglicht die präzise Messung der Tiefe der Nitrierschicht, die Überprüfung intakter Compound-Schichten sowie die Erkennung von Fehlern der Wärmebehandlung, einschließlich Porosität und Denitrierung.
Durch die Analyse der metallografischen Mikrostruktur lassen sich Prozessparameter optimieren, was die Verschleißfestigkeit und das Anti-Seize‑Verhalten von Schrauben erheblich verbessert. Diese Lösung eignet sich für Einsatzbedingungen wie Fahrzeugchassis und allgemeine Baumaschinen und gewährleistet einen langfristig stabilen Betrieb standardisierter hochfester Verbindungselemente.
Nachfolgend wird der Produktionsablauf nitrierter Verbindungselemente sowie eine Auswahl metallographischer Mikroaufnahmen vorgestellt:
1️⃣ Grobschleifen: MET-SP P400
2️⃣ Mittelschleifen: MET-SP P800
3️⃣ Feinschleifen: MET-SP P2000
4️⃣ Polieren: ET-JP + 3μm PD-WT
#Trojan #Trojanmetallographie #Metallographie #FastenerFertigung #Nitrierung #HochfesteVerbindungselemente #Wärmebehandlung #Materialprüfung #Automobilkomponenten #Baumaschinen #SampleVorbereitung #Tribologie
