Thermisches Spritzen ist eine fortschrittliche Oberflächentechnologie, bei der Materialien auf einen geschmolzenen oder halbgeschmolzenen Zustand erhitzt und anschließend mit hoher Geschwindigkeit auf die Oberfläche eines Substrats gespritzt werden, um eine funktionale Schutzbeschichtung zu bilden.
Ähnlich wie das Anbringen einer maßgefertigten Panzerung auf Werkstücke verbessert es entscheidende Eigenschaften erheblich, darunter Verschleißfestigkeit, Korrosionsbeständigkeit, Hochtemperaturbeständigkeit, Wärmeisolierung sowie elektrische Isolierung oder Leitfähigkeit.
Von Flammenspritzen über Lichtbogenspritzen bis hin zum Plasmaspritzen wurden die Verfahren kontinuierlich weiterentwickelt, und die Beschichtungsqualität sowie -präzision haben sich stetig verbessert. Es findet breite Anwendung in hochwertigen Fertigungssektoren wie der Luft- und Raumfahrt, der Petrochemie, der Maschinenbauindustrie sowie der Formenbauindustrie.
Als entscheidende Methode zur Bewertung der Beschichtungsqualität charakterisiert die metallografische Analyse Porengehalt, Grenzflächenbindung, Phasen und Beschichtungsdicke präzise und liefert essentielle Daten für die Prozessoptimierung und Qualitätskontrolle.
Die Bewertung der Beschichtungseigenschaften hängt in hohem Maße von einer genauen metallografischen Untersuchung ab, und die Qualität der Probenvorbereitung bestimmt direkt die Zuverlässigkeit der Ergebnisse.
Häufige Probleme wie falsch eingeschätzte Poren, künstliche Risse und Schäden an der Grenzfläche werden oft durch unsachgemäße Vorbereitungsprozesse verursacht, statt durch tatsächliche Defekte in der Beschichtung.
Nachfolgend ein empfohlener metallografischer Vorbereitungsablauf für flammgespritzte Beschichtungen:
1️⃣ Planbearbeitung mit P180-Metallographie-Schleifpapier
2️⃣ Feinschleifen mit POS-Schleifscheibe + 9 μm PD-WT-Poliersuspension
3️⃣ Grobpolieren mit GF-JP-Poliertuch + 3 μm PD-WT-Poliersuspension
4️⃣ Endpolieren mit ET-JP-Poliertuch + 1 μm PD-WT-Poliersuspension
